Sommer im Park

Aufgrund der aktuellen Fallzahlen in Stadt und Kreis Offenbach werden neue Handlungsanweisungen bzw. Verordnungen erwartet. Die aufgeführten Termine sind zum jetzigen Zeitpunkt nur Planungstermine.

Freitag, 21. August 2020
19:00 Uhr


Marco Pleil
 

Rau, direkt und unverfälscht

 

 

Vorprogramm / After Show:

DJ Ohms und DJ Hoppel


Zum Einstimmen der Gäste, und auch zum entspannten Ausklang legen DJ Ohms und
DJ Hoppel die Platten auf. Die beiden DJs bringen ihre Lieblingssongs von Rock bis Alternative, und was sonst noch gefällt mit, und erfreuen die Besucher mit dem wohlig warmen Klang des Vinyls.

 

 

Veranstaltungsort:

Waldpark Hausen
Tempelhofer Straße 22-24

 

Rau, direkt und unverfälscht

 

Ich frag’ mal so: liest sich heutzutage noch jemand durch einen Lebenslauf? Referenzen?

Namedropping you wish? Okay, das Nötigste in kurz: Marco Pleil steht auf Bühnen seit 1990 und ist

mit seiner ersten Band „Strange“ (file under: Pop-Punk) und dem gleichnamigen Debüt-Album 1996,

nach unzählbaren Konzerten, letztendlich bei „Rock am Ring“ gelandet (und das Album später auch in

den USA). Ab 1999, nach Auflösung von Strange und Kreativpause, hat er dann als/mit „Cloudberry“,

nach einem kurzen Single-Ausflug bei der EMI, vier Alben veröffentlicht und Shows gespielt.

 

2011, nach der Implosion von Cloudberry, dann letztendlich Marco’s Entschluss alleine auf die Bühne zu gehen. Wie? Irgendwie! Strom-Gitarre & (ab sofort deutscher) Gesang eben. Im Studio eine Digital-EP zusammengeschraubt („Punkt.statt,Komma“), dann einfach mal ein paar Konzerte gespielt, ausprobieren: Bühne groß/mittel/klein, Café, Club, Festivals.

Die Konzerte werden zahlreich, u.a. auch mit Szene-Größen wie Therapy? (Akustik-Tour), The Wedding Present, Wayne Hussey (The Mission), Tito & Tarantula und ein Besuch auf dem renommierten Maifeld Derby.

 

Die Idee ein Solo-Album zu machen reift. Ein erster Versuch mit Produzent Ekki Maas von der Band „Erdmöbel“ fruchtet in 2 Songs („Zerstörer“, „Gemeinsam Einsam“) und einer DIY CD-Single, die Pleil eifrig auf Konzerten an den Mann und die Frau bringt. „Wie Kettcar solo“ meint der Flight13-Mailorder, „ Ich lege diese Songs denjenigen ans Herz, die Changes von David Bowie lieben und offen sind für Tocotronic und Britpop.“ schreibt das Online-Magazin „Musicampus“.

 

2018 schickt Marco dann eine Mail an Christian Bethge (Produktionen u.a. für Messer, Laura Carbone, Gewalt, Stella Sommer). Ein Telefonat und eine Nacht drüber schlafen dann die Entscheidung: mit dem wird er sein erstes PLEIL-Album aufnehmen! Im Mai 2019 ging es für 5 Tage ins RAMA-Studio nach Mannheim. Bei der Produktion arbeiten Pleil und Bethge betont minimalistisch und verzichten komplett auf Akustikgitarren und Percussion, lediglich ein paar Overdubs und Marcos gedoppelter Gesang füllen atmosphärische Lücken. „Die Spur des Kalenders“ ist lo-fi, rau und direkt. „Als würden Guided By Voices nüchtern The Cure’s „Kiss Me, Kiss Me, Kiss Me“ covern. Auf Deutsch“